Leaving Las Vegas

Drehbuchautor Ben Sanderson (Nicolas Cage) hat gerade seinen Job verloren. Der Grund, den inzwischen die ganze Branche kennt: Ben ist Alkoholiker. So pumpt er Freunde um Geld an, dass er nie zurückzahlt, verbringt seine Abende und Tage trinkend in Bars - bis er von L.A. die Nase voll hat und nach Las Vegas fliegt. Dort erweitert er seinen Tagesablauf um Spielorgien und geht abends zumeist mit mehr oder weniger "leichten" Frauen nach Hause.

Bis er die Prostituierte Sera (Elisabeth Shue) kennen lernt. Auch Sera ist für ihn zuerst nur eine Hure. Aber für Sera ist es mehr - sie weiß von Bens Alkoholsucht, zieht aber trotzdem zu ihm. Ben erklärt sein "Problem" allerdings vorher zum Tabu-Thema, da er Sera das Versprechen abnimmt, dass sie ihn nie auffordert, mit dem Trinken aufzuhören. So muss sie Bens weiterem Verfall zusehen...
"Leaving Las Vegas" ist ein Film mit einer kleinen, einfachen Geschichte, die von den Zwischentönen in der Beziehung der beiden Hauptdarsteller und damit von deren schauspielerischen Leistung lebt.

Und die ist unbestritten: Elisabeth Shue wurde mit einer "OSCAR"-Nominierung bedacht (auch sie hätte die Trophäe sicherlich verdient gehabt), bekommen hat den "OSCAR" Nicolas Cage, der den "Säufer" als kranken Menschen spielt, der zwar gerade wenn er getrunken hat "normal" zu sein scheint, dem man aber doch in (fast) jedem Moment seine Krankheit ansieht.