Heilpraktikerprüfung Psychotherapie Oktober 2017

01

Mehrfachauswahl

Welche der folgenden Aussagen zu Angststörungen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

(1 P)
A) Bei einer Panikstörung treten die Angstattacken in bestimmten auslösenden Situationen auf
B) Herzrasen, Hitzewallungen und Übelkeit sind typische Symptome bei einer Panikattacke
C) Bei einer Phobie liegt eine unangemessene Angst vor einem konkreten Objekt oder einer bestimmten Situation vor
D) Die bei Angststörungen häufig eingenommenen Benzodiazepine (z. B. Lorazepam) haben ein erhöhtes Potenzial für die Entwicklung einer Abhängigkeit und sollten deshalb nach langfristiger Einnahme sofort abgesetzt werden
E) Bei spezifischer Phobie sind expositionsorientierte Verfahren kontraindiziert

02

Mehrfachauswahl

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Ursachen von organischen psychischen Störungen (nach ICD-10) sind am ehesten:

(1 P)
A) Hirninfarkte
B) Morbus Crohn
C) Atopisches Ekzem
D) Morbus Parkinson
E) Spinalkanalstenose

03

Aussagenkombination

Ein 54-jähriger Mann kommt in reduziertem Allgemeinzustand in Ihre Praxis. Er sei bis vor etwa einer Woche über 3 Monate wegen eines schmerzhaften Bandscheiben- vorfalls vom Hausarzt mit „starken Schmerzpflastern" behandelt worden. Der Mann beklagt, dass er seit etwa einer Woche an Schlaflosigkeit, starker motorischer Unruhe und einer ängstlich-depressiven Grundstimmung leide.
Welche körperlichen Symptome bzw. Befunde stützen Ihren Verdacht eines bestehenden Opioidentzugssyndroms?

1. Tachykardie
2. Mydriasis
3. Diarrhoe
4. Trockene Nasenschleimhäute
5. Muskelschmerzen oder –krämpfe

(1 P)
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig

04

Mehrfachauswahl

Welche der folgenden Kriterien lassen typischerweise an eine hebephrene Schizophrenie denken?

Wählen Sie zwei Antworten!

(1 P)
A) Ausgeprägte und häufige optische Halluzinationen
B) Erstmanifestation zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr
C) Affektverflachung und Antriebsverlust
D) Zwangshaltungen und Zwangsstellungen
E) Negativismus

05

Einfachauswahl
 
Eine Frau kommt mit ihrem 44-jährigen Ehemann in Ihre Praxis. Der Mann sitzt wort- und teilnahmslos und nahezu apathisch neben seiner Frau. Die Ehefrau klagt, dass ihr Mann seit etwa 4 Wochen zunehmend „zu nichts mehr in der Lage" sei, ihm alles zu viel sei, er keinerlei Antrieb mehr habe, er sich über nichts mehr freuen könne und jegliche vorherige Interessen vernachlässige. Zudem habe der Mann ihr vor drei Tagen gestanden, dass er fast täglich Stimmen höre, welche ihn diffamieren und
abwerten würden. In der Vorgeschichte bestanden bisher keine psychischen Auffälligkeiten. Der Mann berichtet wortarm, dass er keinen Appetit mehr habe und nachts nicht mehr als 2 Stunden schlafen könne und daher „keine Kraft mehr" habe.


Welche der folgenden Verdachtsdiagnosen (nach ICD-10) trifft am ehesten zu?

(1 P)
A) Erstmanifestation einer paranoiden Schizophrenie
B) Postschizophrene Depression
C) Bipolare affektive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen
D) Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen
E) Anpassungsstörung mit kurzer depressiver Reaktion

06

Einfachauswahl

Welche Aussage trifft zu?

Bei einer chronischen Alkoholerkrankung kann typischerweise folgende Komplikation auftreten:

(1 P)
A) Querulatorische Persönlichkeitsstörung
B) Wernicke-Enzephalopathie
C) Abhängige Persönlichkeitsstörung
D) Erstmanifestation einer schizophrenen Psychose
E) Creutzfeldt-Jakob-Krankheit

07

Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen zur somatoformen Schmerzstörung (nach ICD-10) treffen zu?

1. Die vorherrschende Beschwerde ist ein andauernder, schwerer und quälender Schmerz, der durch einen physiologischen Prozess oder eine körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden kann
2. Die Störung tritt in Verbindung mit emotionalen Konflikten oder psychosozialen Problemen auf
3. Betroffen sind in der Regel Funktionen der Willkürmotorik oder der Sinneswahrnehmung
4. Die Symptome sind meist vorübergehend oder stark fluktuierend
5. Oft weigern die Patienten sich hartnäckig zu akzeptieren, dass den Beschwerden keine körperlichen Ursachen zugrunde liegen

(1 P)
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

08

Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen zu Persönlichkeitsstörungen (nach ICD-10) treffen zu?

1. Die Betroffenen profitieren nicht von psychotherapeutischen Verfahren
2. Es besteht eine hohe Komorbiditätsrate, z. B. für Alkohol- oder Substanz-missbrauch
3. Charakteristisch ist der bereits initial vorhandene hohe äußere Leidensdruck
der Betroffenen
4. Das Suizidrisiko ist im Vergleich zur Normalbevölkerung erhöht
5. Von der Norm abweichende Verhaltens- und Denkmuster entwickeln sich häufig bereits in der Kindheit oder Jugend

(1 P)
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig

09

Mehrfachauswahl

Ein Patient äußert konkrete Suizidabsichten. Welche der folgenden Maßnahmen sind unbedingt zu treffen?

Wählen Sie zwei Antworten!

(1 P)
A) Dem Patienten Hopfen und Baldrian zur Sedierung verabreichen
B) Den Patienten zur Reizreduktion erst einmal im Behandlungszimmer alleine lassen
C) Bei akuter Suizidalität muss, ggf. auch gegen den Willen des Patienten, eine beschützende stationäre Behandlung veranlasst werden
D) Den Patienten nach eingehendem Interventionsgespräch nach Hause entlassen
E) Den Patienten nicht mehr alleine lassen

10

Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen zur Multiplen Sklerose treffen zu?

1. Im Erkrankungsverlauf kommt es bei einem Teil der Patienten auch zu
psychischen Veränderungen mit insbesondere affektiven Störungen
2. Männer sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen
3. Die Erkrankung wird durch Zecken übertragen
4. Der Ersterkrankungsgipfel liegt zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr
5. In Spätstadien der Erkrankung ist eine dementielle Entwicklung möglich

(1 P)
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig

11

Einfachauswahl

Welche Aussage trifft zu?
 
Die Dysthymia (nach ICD-10) ist eine

(1 P)
A) abhängige Persönlichkeitsstörung
B) Bewegungsstörung
C) körperliche Fehlbildung
D) chronische depressive Verstimmung
E) schwere depressive Episode

12

Einfachauswahl
 
Eine 32-jährige Frau schildert sie ist seit ihrer Jugend im Privat- und Berufsleben
schüchtern und ängstlich und leidet unter Minderwertigkeitsgefühlen. Sie meidet neue soziale Kontakte aus Angst abgelehnt zu werden, demgegenüber steht jedoch das Bedürfnis nach Zuneigung und Anerkennung. Sie leidet zunehmend unter Gefühlen der Anspannung und übersteigerter Besorgtheit. Sie schränkt auch ihren Lebensstil aufgrund des Bedürfnisses nach körperlicher Sicherheit immer weiter ein.
Welche der folgenden Verdachtsdiagnosen (nach ICD-10) kommt am ehesten in Frage?

(1 P)
A) Bipolare affektive Störung, gegenwärtig depressive Episode
B) Schizoide Persönlichkeitsstörung
C) Soziale Phobie
D) Ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung
E) Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion

13

Aussagenkombination

Eine 45-jährige Frau kommt in Ihre Praxis und berichtet von leichter Erschöpfbarkeit,
Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren und Durchschlafstörungen. Sie habe Angst vor der Zukunft und „dass etwas Schlimmes passieren" könne. Sie habe sich sozial sehr zurückgezogen, da ihr „alles zu viel" sei. Weitere Beschwerden nennt sie spontan nicht, wirkt im Gespräch aber abgelenkt und fahrig.
Welche der folgenden Diagnosen können den beschriebenen Symptomen zugrunde liegen?

1. Eine depressive Episode
2. Eine Schizophrenie
3. Eine organische affektive Störung
4. Eine generalisierte Angststörung
5. Eine Anpassungsstörung

(1 P)
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

14

Mehrfachauswahl
 
Welche der folgenden Aussagen treffen zu?
Wählen Sie zwei Antworten!

Ein Delir

(1 P)
A) sollte wegen der höheren Komplikationsrate nicht medikamentös behandelt werden
B) hat typischerweise einen schleichenden Beginn und eine Symptomdauer von mehr als 6 Monaten
C) geht mit einer Bewusstseinsstörung einher
D) ist meistens medikamentös bedingt
E) kann bei Stoffwechselstörungen auftreten

15

Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?
Wenn Sie einen Patienten bitten, das Sprichwort: „Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein" zu erläutern,

1. dann prüfen Sie das Abstraktionsvermögen
2. dann prüfen Sie das Orientierungsvermögen
3. können Sie - bei Erfassen des Zusammenhangs - eine leichte kognitive Störung ausschließen
4. können Sie dies - bei Nichterfassen des Zusammenhangs - mit dem
psychopathologischen Begriff des „Konkretismus" bezeichnen
5. kann dies - bei Nichterfassen des Zusammenhangs - ein Hinweis auf
Schizophrenie sein

(1 P)
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig

16

Mehrfachauswahl

Welche der folgenden Aussagen zu affektiven Störungen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

(1 P)
A) Bei den affektiven Störungen kommen bipolare Verläufe wesentlich häufiger vor als unipolare depressive Verläufe
B) Vor Beginn der Behandlung einer neu aufgetretenen affektiven Störung muss eine organische Ursache abgeklärt werden
C) Wahnideen im Rahmen einer manischen Episode sind dadurch gekennzeichnet, dass diese in der Regel mit der Gemütslage des Patienten nicht übereinstimmen
D) Die sog. Wochenbett-Depression darf von einem Heilpraktiker nicht behandelt werden
E) Im Rahmen der Behandlung einer Depression kann auch die zusätzliche Gabe eines Neuroleptikums zu einem Antidepressivum erforderlich sein

17

Mehrfachauswahl

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Die Kriterien für die Zuordnung einer Verhaltensstörung zur Kategorie „abnorme
Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle" sind nach ICD-10 bei folgenden
Fallbeispielen erfüllt:

(1 P)
A) Eine 24-jährige Frau stiehlt mehrmals im Monat ohne Motivation im Supermarkt Lebensmittel. Direkt vor den Diebstählen ist sie sehr angespannt, danach spürt sie Befriedigung und auch eine Abnahme der Anspannung. Die gestohlenen Lebensmittel verschenk
B) Ein 30-jähriger Mann legt einmalig einen Brand, ohne ein erkennbares Motiv. Nach der Tat zeigt er eine große Erregung und beobachtet das Feuer.
C) Ein 17-jähriger Jugendlicher stiehlt mehrmals pro Woche eine Flasche Wodka, um diese noch gleich vor dem Supermarkt zu konsumieren. Nach seinem 18. Geburtstag trinkt er mehrmals pro Woche jeweils eine Flasche Wodka gleich vor dem Supermarkt, nachdem
D) Ein 42-jähriger Manager verliert beim Roulette spielen im Casino bei jedem Einsatz mehrere Hundert Euro. Nachdem er von seiner Frau kritisiert wird, spielt er nicht mehr.
E) Ein 9-jähriges, normal intelligentes Mädchen reißt sich täglich Kopfhaare aus, was schon zu sichtbarem Haarverlust geführt hat. Den Eltern kann sie keinen Grund für ihr Tun nennen. Sie sagt, sie wolle damit aufhören, könne aber nicht. Die ausführlich

18

Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen zur Gesprächspsychotherapie nach Rogers treffen zu?

1. Rollenspiele sind von zentraler Bedeutung
2. Eine Grundannahme ist die Aktualisierungstendenz des Menschen
3. Das Verhalten des Patienten wird ausführlich analysiert und kommentiert
4. Ein Aspekt der therapeutischen Beziehung ist die Traumdeutung
5. Kongruentes Verhalten ist dem Therapeuten nur möglich, wenn er in sich nicht
inkongruent ist

(1 P)
A) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig

19

Aussagenkombination Welche der folgenden Aussagen zur rechtlichen Betreuung treffen zu? 1. Der Aufgabenkreis eines Betreuers kann sich auf die Gesundheitsfürsorge beschränken 2. Die Behandlung von Menschen mit Betreuung ist Heilpraktikern nur mit wissenschaftlich anerkannten Methoden gestattet 3. Der Betreuer kann die dauerhafte Unterbringung eines Betroffenen im Pflegeheim anordnen 4. Im Rahmen des Betreuungsrechtes kann ggf. auch eine zwangsweise Behandlung eines Patienten erfolgen 5. Die Bestellung eines Betreuers kommt grundsätzlich nur für Volljährige in Betracht

 

(1 P)
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

20

Aussagenkombination

Zu den Störungen der Psychomotorik bei schizophrenen Erkrankungen zählen:

1. „Wächserne Biegsamkeit" (flexibilitas cerea")
2. Haltungsstereotypien
3. Sinnlose motorische Aktivitäten
4. Bewegungs- und Sprachstereotypien
5. Echolalie

 

(1 P)
A) Nur die Aussage 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

21

AussagenkombinationWelche der folgenden Aussagen zur Behandlung von Zwangsstörungen treffen zu? 1. Eine Medikation mit selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) hat sich als wirksam erwiesen 2. Exposition und Reaktionsmanagement gilt mittlerweile als veraltetes Therapie- verfahren 3. Psychodynamische Therapien können zum Einsatz kommen 4. Die Kognitive Verhaltenstherapie gilt als Verfahren der 2. Wahl 5. Als unterstützende Maßnahme kann sich Psychoedukation positiv auswirken

 

(1 P)
A) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

22

Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Zu den typischen Merkmalen des somatischen Syndroms bei einer depressiven Episode (nach ICD-10) zählen:

1. Deutlicher Appetitverlust
2. Verminderung von Konzentration und Aufmerksamkeit
3. Morgentief
4. Suizidgedanken
5. Psychomotorische Hemmung

 

(1 P)
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3, 4, und 5 sind richtig

23

Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen zu Sexualstörungen treffen nach ICD-10 zu?

1. Bei sexuellen Funktionsstörungen muss an eine mögliche organische Ursache
gedacht werden
2. Anhedonie bezeichnet psychogen bedingte Schmerzen während des
Geschlechtsverkehrs
3. Der dauerhafte Wunsch, dem anderen Geschlecht anzugehören, wird als
Transsexualismus bezeichnet
4. Exhibitionismus wird zu den sexuellen Funktionsstörungen gerechnet
5. Homo- und Bisexualität werden zu den Störungen der Sexualpräferenz
gerechnet

 

(1 P)
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig

24

Mehrfachauswahl

Welche der folgenden Aussagen zur Migräne treffen zu?
 
Wählen Sie zwei Antworten!

 

(1 P)
A) Bei Migräne reicht in der Regel eine augenärztliche Behandlung
B) Oft besteht ausgeprägte Lichtempfindlichkeit, Übelkeit oder Erbrechen
C) In der Auraphase treten häufig Sehstörungen auf
D) Die Kopfschmerzen bessern sich bei körperlicher Betätigung
E) Lebensmittel können keinen Anfall auslösen

25

Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Zur Manie gehören:

1. Innere Getriebenheit, vermehrte Aktivität
2. Stimmungsschwankungen mit Niedergeschlagenheit und Verzweiflung
3. Unangepasstes, distanzloses Verhalten
4. Ausgeprägter Rededrang
5. Gesteigertes Schlafbedürfnis mit Tag-Nacht-Umkehr

 

(1 P)
A) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3, und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

26

Einfachauswahl Welche der folgenden Aussagen zur anhaltenden wahnhaften Störung (nach ICD-10) trifft zu?

(1 P)
A) Die Betroffenen zeigen auch in Bereichen und Handlungen, die sich nicht auf den Wahn beziehen, massive Auffälligkeiten
B) Nur in seltenen Fällen bestehen Verfolgungs- und Beeinträchtigungsideen
C) Nach den diagnostischen Leitlinien müssen die Wahnvorstellungen mindestens 12 Monate dauern
D) Nicht vereinbar mit der Diagnose ist eine hirnorganische Erkrankung
E) Ständiges Stimmenhören und schizophrene Symptome in der Vorgeschichte sind typisch

27

Aussagenkombination Welche der folgenden Aussagen treffen zu? 

In der Psychoanalyse gehören zu den Abwehrmechanismen:

1. Sublimierung

2. Rationalisierung

3. Konversion

4. Gedankenstopp

5. Aggressionshemmung

 

(1 P)
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig

28

Aussagenkombination

Welche der folgenden Maßnahmen sollten unter anderem im Rahmen der Behandlung einer Somatisierungsstörung erfolgen?
 
1. Regelmäßige Vorstellung in der Sprechstunde mit Festlegen eines
gemeinsamen Therapieplanes
2. Wiederholte somatische Diagnostik
3. Ausschluss der Familienangehörigen
4. Ausführliche Erklärung des Therapeuten über die psychosomatischen
Zusammenhänge
5. Ausführliche Sozialanamnese

 

 

(1 P)
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 4, und 5 sind richtig


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