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Rollenspiel

Das Rollenspiel in der Verhaltenstherapie ist eine Therapiemethode, in der eine Situation nachgespielt wird, die für den Klienten schwierig ist, z.B. das Halten eines Vortrages. In der geschützten Umgebung der Psychotherapie kann der Klient verschiedene Verhaltensweisen ausprobieren und so schrittweise kompetentes Verhalten aufbauen. Der Therapeut kann dabei dem Klienten das Verhalten vorführen, als bewältigendes Modell (er zeigt ebenfalls zunehmende Kompetenzen) oder als Master-Modell (er zeigt von Anfang an das gewünschte Endverhalten). Rollenspiele werden in der Verhaltenstherapie genutzt, um angemessenes Verhalten in sozialen Situationen zu üben, wie z.B. das Äußern von Wünschen oder Forderungen, Nein-Sagen oder das Ansprechen von anderen Personen (siehe auch: Soziales Kompetenztraining).

Das Rollenspiel im Psychodrama und in der Gestalttherapie dient dazu, eine Situation mit verschiedenen Personen darzustellen und in jede Person "hineinzuschlüpfen". Ein Ziel dabei ist ein Verständnis zu bekommen, wie sich die jeweilige Person fühlt und warum sie in einer bestimmten Situation so handelt.