Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie:
Tel. 02171 / 7 64 64 54

Anmeldung
Anfragen & Formular »

Prämiengutscheine und Bildungsschecks

HPP2GO - Heilpraktikerwissen Psychotherapie to go

Lexikon

Lexikon

Kognitive Therapien

Die Kognitive Therapien nach Aaron Beck (Kognitive Therapie) und Albert Ellis (Rational-Emotive-Therapie) betonen den Einfluss von Gedanken und Überzeugungen (Kognitionen) auf unsere Stimmung. Negative Gedanken verursachen schlechte Stimmung und positive Gedanken heitern auf.

"Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben." (Epiktet)

Die kognitiven Therapien gehen davon aus, dass viele psychische Störungen durch negative Gedanken (wie z.B. "Ich bin allein."), Denkfehler (z.B. "Alle müssen mich lieben!") und negative Grundüberzeugungen (wie z.B. "Ich bin nichts wert.") verursacht und aufrechterhalten werden. Beck sagt, dass wir durch unangemessene Schlussfolgerung verzerrt wahrnehmen, er nennt diese "logische Denkfehler", z.B. das Schwarz-Weiss-Denken, Übergeneralisieren, Personalisieren, das Katastrophisieren, das Gedankenlesen oder das Selektives Verallgemeinern. Bei einer Depression zum Beispiel gibt es nach Beck eine kognitive Triade: Ein negatives Bild von sich selbst, der Umwelt und der Zukunft.

In der Therapie geht es dann darum, den Einfluss der Gedanken auf die Stimmung deutlich zu machen (z.B. über das ABC-Schema), logische Denkfehler und ungünstige Grundüberzeugungen zu identifizieren, zu hinterfragen und durch Disputieren zu verändern. Genutzt wird im Gespräch der "sokratische Dialog"; d.h. der Therapeut stellt Fragen, durch die der Klient Antworten entwickelt.

Aaron Beck & Albert Ellis