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Lexikon

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Nominalisierung

Eine Nominalisierung ist ein bestimmte Sprachmuster, was Personen oft unbewusst im Alltag anwenden. Wenn es gezielt vom Therapeuten in der Hypnose angewendet wird, hilft es dem Klienten, mit seiner Aufmerksamkeit nach innen zu gehen, seine eigene Bedeutung und dadurch Lösungen für Probleme zu finden.

Bei einer Nominalisierug wird ein Verb (ein Prozesswort) in ein Substantiv (ein statisches Ereignis) umgewandelt. Aus "ich fürchte mich" wird dann "Meine Furcht ist stark!". Bei einer Nominalisierung werden dadurch wesentliche Informationen weggelassen (getilgt). Zum Beispiel: Wovor fürchtet sich die Person? Was genau passiert körperlich bei der Person, wenn sie sich fürchtet? usw.

Man sagt: Alles was man nicht in eine Schubkarre packen kann (wie zum Beispiel eine Tasse), ist eine Nominalisierung, wie zum Beispiel Frieden, Hoffnung, Angst.

Nominalisierungen erkennt man auch an bestimmten Wortendungen, wie zum Beispiel -heit (Gelassenheit), -keit (Freundlichkeit), -tum (Wachstum), -enz (Transparenz), -anz (Toleranz) oder -tion (Sanktion).

Durch die Tilgung wichtiger Informationen verstärkt die Nominalisierung die Trance, weil der Klient seine eigene Bedeutung hinzufügen muss, um dem Satz eine Bedeutung zu verleihen (zum Beispiel: "Die Hoffnung kann stärker werden!" hier muss der Klient ergänzen: die Hoffnung worauf, wessen Hoffnung, stärker als was usw.) Durch diesen aktiven Prozeß ist der Klient stärker involviert und regt Verarbeitungsprozesse an. Dadurch dass der Hypnose-Therapeut positive Nominalisierung verwendet, kann der Klient seine Ressourcen aktivieren.