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Lexikon

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Leerer Stuhl

In der Psychotherapie ist der "Leere Stuhl" eine Technik aus der Gestalttherapie. Der Klient sitzt auf einem Stuhl und hat einen anderen Stuhl vor sich. Auf diesen anderen Stuhl imaginiert der Klient eine wichtige Person seines Lebens, mit der er „noch etwas offen hat“. So kann es zum Beispiel sein, dass ein Klient nie seinem Vater gesagt hat, wie sehr er ihn brauchte oder einer verstorbenen Partnerin, wie viel sie ihm bedeutete.

Der Klient redet also zu der vorgestellten (imaginären) Person und spricht das aus, was notwendig ist, um die Person "loszulassen" und damit die Situation "abzuschließen". Dadurch nimmt die Person (imaginär) direkten Kontakt auf, um sich mit der (damaligen) Situation auseinander zusetzen, die blockierten Gefühle von damals erleben zu können und damit die „Gestalt vollenden“ zu können, sprich eine unvollendete Situation abzuschließen. Die gebundenen Energien, Gedanken oder Ressourcen, die ein Klient bisher mit den Gedanken an die Person und die damalige Situation verwendet hat, ist nun frei und steht der Person wieder für das "Hier und Jetzt" zur Verfügung.