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Lexikon

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Klassische Konditionieren

In der Psychotherapie ist das Klassische Konditionieren ein wichtiger Begriff der Verhaltenstherapie. Er beschreibt, dass bestimmte unkonditionerte (angeborene) Reaktionen mit anderen Reaktionen verknüpft (konditioniert) werden können. Unkonditioniert heisst: die Reaktion erfolgt automatisch (reflexhaft) und muss nicht erst erlernt werden.

Eine unkonditionierte Reaktion wäre z.B. das Erschrecken bei einem lauten Geräusch. Wenn bei diesem lauten Geräusch zufällig auch ein Hund anwesend ist, dann könnte das Erschrecken zusätzlich mit dem Anblick des Hundes verbunden (konditioniert) werden. Daraufhin würde eine Person öfter auch bei dem Anblick eines Hundes erschrecken, obwohl das vorher nicht so gewesen ist. Das Klassische Konditionieren spielt bei der Entstehung von Phobien eine große Rolle. Die Aufrechterhaltung von Phobien wird dann durch das Operante Konditionieren erklärt.