Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie:
Tel. 02171 / 7 64 64 54

Anmeldung
Anfragen & Formular »

Prämiengutscheine und Bildungsschecks

HPP2GO - Heilpraktikerwissen Psychotherapie to go

Lexikon

Lexikon

Kausale Modellieren

In der Hypnose zählt das Kausale Modellieren zu den Sprachmustern, durch welche die Aufmerksamkeit des Klienten auf bestimmte innere Prozesse gerichtet werden soll, wie zum Beispiel auf Entspannung oder Wohlgefühl.

Das Kausale Modellieren (causa = die Ursache) verknüpft dabei eine bestimmte Wahrnehmung (etwas Vorliegendes) mit einem erwünschten Zustand, zum Beispiel: "Während du die Blume siehst, kannst du dich entspannen."

Es wird damit eine Ursache-Wirkungs-Beziehung (Kausalität) aufgestellt. Diese Beziehung besteht noch nicht, wird aber vom Therapeuten durch das Kausale Modellieren dem Klienten "angeboten". Meist folgt der Klient diesem Angebot und stellt diese Verbindung her, d.h. im obigen Beispiel würde der Klient tatsächlich beginnen, sich zu entspannen.

Es gibt drei unterschiedlich starke Arten der Verknüpfung, die aber nicht logisch sein müssen:

1. schwache Verknüpfung:
durch und, aber
Beispiele: Du hörst meine Stimme und kannst dich immer wohler fühlen. Die Geräusche sind zu hören aber du nimmst sie immer weniger wahr.

2. stärkere Verknüpfung:
durch Konjunktionen, wie nachdem, seitdem, bevor, während, seit
Beispiele: Nachdem du dich bequem hingesetzt hast, kannst du an etwas Schönes denken. Während du auf die Musik hörst, fallen dir viele gute Ideen zu deinem Projekt ein.

3. stärkste Verknüpfung:
durch Worte, die eine echte Ursache-Wirkungs-Beziehung vermitteln, wie führt zu, verursacht, erlaubt, wenn... dann
Beispiele: Wenn du dich hingesetzt hast, dann wirst du dich besser fühlen. Dein ruhiger Atem führt zu einer tiefen Entspannung.