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Ich-Zustände

Eines der Hauptkonzepte in der Transaktionsanalyse ist das der Ich-Zustände. Dabei wird davon ausgegangen, dass jede Person in sich drei Arten von Ich-Zuständen hat: das Kind-Ich, das Eltern-Ich und das Erwachsenen-Ich. Diese Zustände entsprechen annähernd den von Freud postulierten Instanzen: ES, ÜBER-ICH und ICH.

Im Laufe der ersten zwölf Lebensjahre entwickeln sich diese Zustände in einer Person.

Es beginnt mit dem Kind-Ich; dieses unterteilt sich nocheinmal in drei Zustände:
Das infantile Kind-Ich (das Kind-Ich im Kind-Ich) entwickelt sich in den ersten acht Monaten und möchte sofortige Bedürfnisbefriedigung, es wird auch "somatisches Kind" genannt.
Das Erwachsenen-Ich im Kind-Ich entwickelt sich zwischen dem 8. Monat und dem 3. Lebensjahr und ist spontan, neugierig und kreativ. Dieser Teil möchte Informationen aufnehmen und verarbeiten. Dieser Teil wird auch "der kleine Professor" genannt.
Das Eltern-Ich im Kind-Ich entwickelt sich nach 6 Monaten bis zum 3. Lebensjahr und enthält übernommene Handlungs- und Bewertungsmuster der Eltern aber auch eigene Entscheidungen, mit denen sich das Kind an seine Umwelt anpasst. _Dieser Teil wird "Elektrode" genannt, um damit auszudrücken, dass die gespeicherten Verhaltensmuster und Normen bei entsprechender Stimulierung wieder abgerufen und umgesetzt werden.

Zwischen dem 3. und dem 6. Lebensjahr entwickelt sich das Eltern-Ich. Hier werden Regeln, Normen und Vorschriften der Umwelt, meist der Eltern ungeprüft übernommen.

Das Erwachsenen-Ich entwickelt sich dann als letztes zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr. Hier werden die Daten aus dem Kind-Ich und dem Eltern-Ich übernommen und an der Realität erprobt.