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Lexikon

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Gedankenlesen

Gedankenlesen in der Kognitiven Therapie
Das Gedankenlesen stellt einen der logischen Denkfehler in der Kognitiven Therapie dar. Beim Gedankenlesen, glaubt eine Person, zu wissen, was der andere meint. Sie glaubt also, die Gedanken der anderen zu kennen, ohne nachzufragen. Z.B. "Die anderen denken, ich bin ein Versager!"

Gedankenlesen in der Hypnose
In der Hypnose ist das Gedankenlesen als Sprachmuster eine Möglichkeit, den Klienten zu einem erwünschten Zustand zu bringen. Beim Gedankenlesen "tut" der Therapeut so, als "wüsste" er, was der Klient gerade denkt oder fühlt, obwohl es von außen nicht sichtbar ist.

Dadurch "bietet" der Therapeut dem Klienten bestimmte (naheliegende) Gedanken und Gefühle an. Wenn der Klient diesen folgt, dann können diese ihn in einen ressourcevollen Zustand führen. Wenn der Therapeut ähnliche Gedanken und Gefühle des Klienten ausspricht, stärkt das zusätzlich das Vertrauen des Klienten in den Therapeuten.

Die Aussagen sollten aber nicht zu spezifisch sein, weil sonst Widerstand des Klienten gegen die Interpretationen des Therapeuten ausgelöst werden.

Beispiele: "Und während Sie ganz entspannt sitzen, fragen Sie sich vielleicht schon, was als nächstes passiert!" "Es mag sein, dass ein Gefühl von Entspannung und Freude in Ihnen auftaucht."