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Autogenes Training

Das Autogene Training ist eine Entspannungsmethode, die in der Psychotherapie und im Coaching gut angewendet werden kann. Die Technik wurde von Johann Heinrich Schultz (1884-1970) in den 20 Jahren des vergangenen Jahrhunderts entwickelt. Ziel ist es, über Selbstbeeinflussung körperliche Anspannung sowie die Überfunktion des Sympathikus des vegetativen Nervensystems zu senken und damit Streß zu verringern. Das Autogene Training wird in eine Unterstufe und eine Oberstufe eingeteilt, wobei häufig nur die Unterstufe verwendet wird. Es geht darum, dass man schrittweise die Übungen unter Anleitung eines erfahrenen Trainers erlernt, um sie später als Autosuggestion allein anwenden zu können.

Die Unterstufe besteht aus 6 Grundübungen, bei denen man sich kurze Sätze sagt:

  1. Die Schwereübung: Schwere wird in verschiedenen Körperteilen suggeriert, z.B. "Arm wird schwer"
  2. Wärmeübung: danach wird suggeriert, dass sich angenehme Wärme über den Körper ausbreitet
  3. Atemübung: z.B. "Mein Atem geht ganz ruhig."
  4. Bauchübung: die Konzentration und die Wärme wird auf den Oberbauch gelenkt
  5. Herzübung: z.B. "Herzschlag wird ruhig und gleichmäßig"
  6. Stirnübung: z.B. "Stirn ist kühl."


In der Oberstufe werden selbstgewählte Bilder und Vorstellungen vorgestellt und erlebt.

Die Methode ist wie die Progressive Muskelentspannung und die Biofeedback-Methode u.a. gut gegen Verspannungen, Schmerz- und Schlafstörungen oder Streßerkrankungen.