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Schizophrenie

Eine Schizophrenie ist eine psychische Störung, die oft mit besonders auffälligen Symptomen wie Wahn oder Halluzination verbunden ist. Da diese Symptome auch als psychotische Symptome gelten, wird die Schizophrenie als endogene (von innen heraus, vererbt) Psychose bezeichnet. Die andere Form sind die exogenen Psychosen (durch äußere Ursachen) wie zum Beispiel das Alkoholdelir.

Bei einer Schizophrenie kommt es durch zuviel Dopamin im Gehirn dazu, dass die Betroffenen sich verfolgt fühlen können, Stimmen hören oder das Gefühl haben, manipuliert zu werden. Die Ursache einer Schizophrenie liegt in der Vererbung: Die Erkrankungsrate in der Bevölkerung liegt bei 1%; ist ein Elternteil erkrankt, dann steigt das Erkrankungsrisiko für ein Kind schon auf 10%.

Zu dieser angeborenen Verletzlichkeit (Vulnerabilität) muss noch Stress kommen, dass die Schizophrenie "ausbricht". Daher sagt man auch: Vulnerabilität + Stress = Schizophrenie. Stress können dabei belastende Lebensereignisse sein, aber auch der Gebrauch von Drogen oder ein Schlafdefizit.

Es gibt verschiedene Arten einer Schizophrenie:

  • Katatone Schizophrenie: Hier überwiegen motorische Auffälligkeiten. Die Betroffenen "erstarren" in bizarren Körperhaltungen oder sind besonders unruhig.
  • Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie: Hier steht im Vordergrund der Wahn (jemand denkt etwas, was andere nicht denken) und die Halluzinationen (jemand sieht, hört oder fühlt etwas, was andere nicht wahrnehmen).
  • Schizophrenia simplex: Zeichnet sich dadurch aus, dass der Betroffene immer mehr in seiner Leistung nachlässt und Sprachverarmung bekommt.
  • Hebephrene Schizophrenie: Schizophrenie im Jugendalter (ab 17 Jahre); die Betroffenen verhalten sich läppisch, auffallend distanzlos und sind leistungsgemindert.

Die Behandlung einer Schizophrenie erfolgt mit Medikamenten, die das Ungleichgewicht im Hirnstoffwechsel ausgleichen sollen, die Neuroleptika. Diese dämpfen die psychotischen Symptome haben aber als Nebenwirkung Muskelzuckungen (Tremor) und -verkrampfungen. Die neueren Neuroleptika (atypische Neuroleptika) haben eher als Nebenwirkung eine Gewichtszunahme, Mundtrockenheit und Übelkeit.